Swing tanzen verboten
Deutschland, 1930er Jahre. Das NS-Regime rüstet zum Krieg an allen Fronten. Auch der Swing wird als Feind im eigenen Land ausgemacht. Für die Parteigetreuen Sinnbild eines „entarteten“ Lotterdaseins, für seine Anhänger Ausdruck eines befreiten Lebensgefühls ohne einengende Konventionen, überlebt der Swing – trotz strikten Verbots.
Es wird heimlich weitergetanzt, Platten und Noten werden unter der Ladentheke gehandelt, und die deutschen Musiker stellen mit den „eingedeutschten“ amerikanischen Originalen ein Ersatzprogramm auf die Beine.
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Sieben JazzmusikerInnen präsentieren eigene Arrangements ehemals verbotener Jazztunes. Zahlreiche Ohrwürmer – von „Bei mir biste schön“ bis „In the mood“, getextet und komponiert von „unerwünschten“ Personen, wechseln sich ab mit den originellen deutschen Versionen so mancher amerikanischer Swing-Nummer. Musik zwischen Plagiat, Imitat und Originalität, und: Musik, die Spaß macht und in die Beine geht – frei nach dem Motto: Swing tanzen erwünscht…!
„Swing tanzen verboten!“ sind
Barbara Frühwald (voc),
Ute Legner (voc, whistling)
Andrea Rother (voc)
Daniel Mark Eberhard (p/sax/akk)
Josef Holzhauser (git/trp)
Johannes Ochsenbauer (b)
Walter Bittner (dr)
Arrangements: Josef Holzhauser, Daniel Mark Eberhard & Band
Gesangsarrangements: Ute Legner
TICKETS gibt es ONLINE oder donnerstags 14-18 Uhr im Kulturbüro, Fuggerstr. 50 (Notariatsgebäude). Nur Barzahlung.
Preise:
10€, bis 16 Jahre 7€
Einlass/Kasse:
18:30
Bewirtung:
Getränkeverkauf vor Ort. Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist gestattet.